LISA BUND

Lisa Bund Mit ihren gerade mal 19 Jahren hat Lisa Bund schon einiges erlebt. Mit dreizehn schwänzte sie (ohne Einwilligung ihrer Eltern) die Schule, um sich für den Talentwettbewerb „Teenstar“ zu bewerben (die Sache flog aber auf, als die Organisatoren die Einladung zum Recall auf dem elterlichen Anrufbeantworter hinterließen). Anschließend versuchte sie ihr Glück bei den Newcomer-Competitions „Starsearch“ und „Popstars“, wo die dann 16-jährige allerdings mit fortschreitender Sendung ihrer Jugend Tribut zollen musste, dem immensen Anforderungsdruck nicht stand hielt und frühzeitig aufgeben musste. Doch auch das konnte Lisa in ihrem Ehrgeiz, eine erfolgreiche Sängerin zu werden, nicht entmutigen. Mit der Teilnahme an der RTL-Erfolgsshow „Deutschland sucht den Superstar“ startete sie im Herbst 2006 einen letzten, mutigen Versuch, doch noch im Popbiz Fuß zu fassen. Und siehe da: Knapp ein Jahr später erscheint mit „Learn To Love You“ Lisa Bunds Debütsingle beim SONY-BMG-Label Columbia Deutschland, im September folgt mit „Born Again“ ihr erstes Album.

Dass sie als Drittplatzierte des Wettbewerbs einige Wochen länger Zeit für die Vorbereitung ihrer Karriere hatte als der Sieger, sieht sie dabei als nicht unerheblichen Vorteil: „Natürlich hätte ich mich über Platz eins gefreut“, gibt Lisa zu, „aber andererseits muss man sagen, dass mir eigentlich nichts Besseres passieren konnte: Im Gegensatz zum Sieger, der sein Album innerhalb einer Woche aufnehmen musste, nebenher noch ein Video drehen und viele Interviews geben musste, konnte ich die Sache wesentlich gechillter angehen.“

Einen besseren Einstand als mit „Learn To Love You“ kann man sich derweil kaum wünschen. Die berührende Gänsehaut-Ballade stammt von den renommierten Produzenten und Songwritern Lukas Hilbert (Nena, Peter Maffay, Yvonne Catterfeld, Die Prinzen etc.) und Alex Christensen (ATC, Paul Anka, Bro’Sis, N’Sync, Tom Jones etc.) und ist die erste Auskopplung aus Lisas Debütalbum „Born Again“, das einige Wochen später erscheinen wird. Neben Hilbert und Christensen steuerte auch das Berliner Produktionsteam Valicon (Silbermond u.a.) zahlreiche Songs bei. Und obwohl Hilbert im Jahre 2004 Mitglied der Jury just jener „Popstars“-Staffel gewesen war, an der Lisa teilgenommen hatte, fühlte sie sich bei den Aufnahmesessions pudelwohl. „Es war super im Studio mit Alex und Lukas – wir waren fast wie eine kleine Familie. Obwohl es natürlich stressig war, jeden Tag zwei bis drei Songs einzusingen“, erinnert sie sich.

Insgesamt sechzehn Songs standen auf dem tighten Produktionsplan - darunter auch die einzige Coverversion des Albums: Lisa Bunds Version des Grönemeyer-Klassikers „Flugzeuge im Bauch“. Ihre showstopping Performance des mehr als zwanzig Jahre alten Songs hatte nicht nur für die Jury und Millionen von Fernsehzuschauern zu den absoluten Highlights der gesamten vierten Staffel gehört, sondern auch für die Sängerin selbst. „Ich war zum damaligen Zeitpunkt zwar nicht in der Situation, die der Text beschreibt“, erzählt Lisa, „aber mir ist es gelungen, mich in meine eigene Vergangenheit zurück zu versetzen. Deshalb hat es mich selbst so berührt und die anderen Menschen auch.“


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